SCHMUCK

Beate v. Bremen

blume
blume
necklace pile
Die Goldschmiedin Beate von Bremen kann auf ein solide gewachsenes Fundament ihres Handwerkes zurückgreifen. Von der Pike auf hat sie bei alten Meistern ihre ersten Stücke gefertigt, um dann die Goldschmiedeschule in Hanau zu beenden und zu einem „Master“ am Royal College of Art in London zu werden.

Liebevoll erweckt die künstlerische Handwerkerin das starre Material zum Leben. Entstehen Geschichten aus Edelmetall und Steinen. Schon früh hat Beate von Bremen mit „artfremden“ Materialien gearbeitet, Armbänder mit Gras bepflanzt und die Farbvielfalt der Emailtechnik verwendet und mit unterschiedlichsten Materialien gearbeitet.

Neuerdings kommen gefundene und zugelaufene Dinge des Alltags hinzu. Blechfragmente mit witzigen, oder auch befremdlichen Motiven, bilden das Kernstück einer besonderen Kette, von außergewöhnlichen Ohrringen oder einer ausdrucksstarken Brosche. Mit viel Liebe zum Detail schmiedet sie Schmuckstücke, die mehr sind, als ein erster Blick vermuten lässt. Oft sind die Anhänger einer Kette mit beweglichen Elementen ausgestattet, dienen als Behälter, Täschchen. Bei der Handtaschenserie von Beate von Bremen ist die Idee fast ad absurdum getrieben. Akribisch durchgestylte Taschen en miniature hängen an dicken Silberketten, verbinden sich in der Reihung zum Armband oder hängen als klitzekleine Ausgabe der Schwestern aus Leder, als Anhänger an den sogenannten Bettelarmbändern.